820 mal gelesen Eingestellt am: 05.01.08 aus: Politische Gedichte, Sonstige Gedichte, Philosophie
Sklaven der Angst
Von: Angalo
Eine "individuelle" Betrachtung zum Thema der geschürten Angst vor einem Bedrohungspotential. Erkenne vor wem oder was man wirklich Angst haben sollte!
Tiefschwarze Seele, angstumschlungen, grad eben mit Dir selbst gerungen, schaust auf in Deine graue Welt, die Dir so gar nicht mehr gefällt.
Wie konnte diese Welt erblassen, sich jede Farbe nehmen lassen? Und zweifelnd suchst Du nach dem Grund, treu hechelnd wie ein dummer Hund.
Wo ist die Farbe, wo das Leben? Was kann den Lebenssinn Dir geben? Oh kleiner Mensch, so schau Dich um, was bist Du schwach, was bist Du dumm.
Die Antwort willst Du auf die Fragen, wartest was die and'ren sagen. Glaubst dem was am bequemsten ist, was zeitglich Dein Verstande frisst.
Du bist gelenkt, Du merkst es nicht, glaubst an Gott, an ein Gericht. Lässt Dich verführen von der Angst, um Dein elend Leben bangst.
Doch ist die Welt denn wirklich grau? Schau nochmal, schau ganz genau! Öffne Deinen Geist dafür, schau dabei HINTER jede Tür.
Dein Verstand Dir diese Welt, als graues Ödland nur vorstellt, trotz aller Farben, allen Leben, Du nur siehst, was vorgegeben.
"Oh kleiner Mensch, so glaube nicht, den Ängsten die Dich lenken, denn die Befreiung von der Angst, wird Dir die Farbe wieder schenken."
Schau doch wem diese Ängste nützen, wer will sich damit vor Dir schützen? Dunkle Mächte, die nur leben, solang aus Angst wir uns ergeben!
Drum lerne diese Brut zu ächten, diene nicht den feigen Mächten. Schau selber in die bunte Welt, dann bist Du frei, dann bist Du Held.
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